Das Projekt „Elitenförderung“ startete auf der Basis der Deutsch-Kasachischen Universität im Jahre 2007. Im Verlauf des Projekts sind positive Ergebnisse zu sehen. Aber die Erfahrung und der Meinungsaustausch mit den Regionen hat gezeigt, dass nicht alle deutsche Jugendlichen am Projekt teilnehmen können, obwohl sie auch ihr Abitur mit guten Leistungen machten. Diesbezüglich wurde 2010 vom Rat der Deutschen eine Entscheidung getroffen, das Projekt auch vor Ort zu ermöglichen, d.h. Ortsstipendien zu stiften. Auf solche Weise entstanden zusätzliche Studienplätze. Die Voraussetzung war deutschstämmige Herkunft und Teilnahme jetzt und in der Zukunft an den „Wiederbeburt“-Aktivitäten.

Seit 2007 studieren an der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) 3 Gruppen (12 Studenten), die weder Studiengebühren, noch Stipendien erhielten. Fünf Studentinnen haben in diesem Jahr die DKU schon absolviert. Eine von ihnen hat an dem Doppelabschlussprogramm der DKU teilgenommen – Julianna Tschaikowskaja, zwei Studentinnen haben ausgezeichnet ihr Studium abgeschlossen – Swetlana Schatner und Natalija Schwarzkopf. Die anderen haben gute Leistungen gezeigt. Heute studieren die ehemaligen Teilnehmer des Projekts an internationalen Universitäten – sie machen den Meister (Irina Franz und Natalija Schwarzkopf), eine davon – Ajuna Walter - arbeitet als Office-Manager im Büro der AgVDK „Wiedergeburt“. Alle Studenten der DKU (Stipendiaten des Elitenprogramms) haben gute Leistungen, sie nehmen aktiv am Universitätsleben und an der Tätigkeit der Assoziation teil. Die Studentin Kowsel Weronika arbeitete als Referentin für Jugendfragen im Büro der Assotiation vom Januar bis Juni 2011, jetzt studiert sie in Deutschland. Nach dem Abschluss wird sie ein Doppeldiplom erhalten, das in Deutschland und Kasachstan anerkannt wird. Jekaterina Salazgorskaja ist seit Juni 2011 amtierende Vorsitzende des VdJK, sie arbeitete bis Dezember 2011 als Managerin für Kultur – und Bildungsfragen, seit Januar 2012 ist sie Projektmanagerin im Büro der Assotiazion.

Laut Entscheidung des Rates wurden auch in diesem Jahr Ortsstipendien verteilt. Alle Bewerber wurden vom Rat bestätigtt. Hier die Namen:

o Nadezhda Dubrowa, Karaganda
o Gärtner Diana, Wohnort Petropawlowsk, Studiumort Nowosibirsk
o Julia Obrowskaja, Astana
o Maria Borisewitsch, Karaganda
o Irina Just, Wohnort Taras, Studiumort Almaty
o Iwan Eichel, Almaty
o Eldar Sekrist, Wohnort Kostanai, Studiumort Almaty
o Artur Schirmer, Almaty
o Elena Danilowa, Taras
o Radion Janzen, Wohnort Gebiet Pavlodar, Studiumort Almaty
o Anastassija Klee, Wohnort Aktau, Studiumort Almaty
o Ksenija Mukstadt, Almaty
o Irina König, Karaganda
o Tatjana Schick, Wohnort Kostanai, Studiumort Tscheljabinsk
o Rodion Sawitsch, Wohnort Gebiet Shambyl, Studiumort Almaty
o Egor Molodzow, Taldykorgan

Man kann sehen, dass einige der Stipendiaten im Ausland studieren – meistens in Russland. Die Leistungen der ersten 10 Studierenden sind als sehr gut/gut einzuschätzen. Die StudentInnen Irina König, Egor Molodzow, Ksenia Mukstadt, Anastassia Klee, Radion Janzen und Rodion Sawitsch nehmen weiter an dem Projekt teil, weil sie ausgezeichnete Leistungen während des Studiums gezeigt haben. Sie haben Interesse für das gesellschaftliche Leben und beteiligen sich aktiv an der Tätigkeit der „Wiedergeburt“.

Schon zum 3. Mal waren GI-Stipendien für eine Studienreise in Deutschland zur Verfügung gestellt. Im Jahre 2011 haben drei Teilnehmer (Jekaterina Ismailowa, Semej; Julia Keller, Karaganda und Roman Kreps, Zheskazgan) Deutsch an den Sprachkursen Berlin und München gelernt. Die Sprachkurse waren für die Jugendlichen eine hervorragende sprachliche und landeskundliche Erfahrung und gute Motivation für aktive Tätigkeit an den „Wiedergeburt“-Gesellschaften.
Außerdem hat die Vertreterin des JKs Pawlodar am Programm „Schloss Oppurg“ im August dieses Jahres teilgenommen. In diesem Bereich arbeiten wir eng mit den kasachstanischen Behörden zusammen.

2011 waren unsere jungen Wissenschaftler sehr aktiv. In Almaty fand die VIII. Konferenz der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans statt. In der Konferenz wurden Projekte und Innovationen aus verschiedenen Forschungsbereichen von den Wissenschaftlern aus vielen Regionen Kasachstans präsentiert. Dies war eine internationale Veranstaltung, an der ausländische Partnerorganisationen (aus Deutschland) teilgenommen haben. Unsere Wissenschaftler arbeiten mit verschiedenen ausländischen Forschungsinstituten zusammen und bringen nach Kasachstan Know-How. Es ist eine gute Möglichkeit für die Förderung der Elite.

Im Grunde genommen verlaufen die Projekte in diesem Arbeitsfeld erfolgreich. Die Ergebnisse könnte man als 90 % des geplanten einschätzen.

Es gibt auch Probleme. Das ist die hohe Lernbelastung an der Universität. Koppel Jan aus der Astana, der seit 2009 an der Deutsch-Kasachischen Universität studiert, hatte nach 2 Jahren Studium nur befriedigende Noten, deshalb muss er das Stipendium zurückzahlen. Es ist auch manchmal schwierig, die Studenten für die „Wiedergeburt“-Aktivitäten zu gewinnen. Manchmal gibt es dafür wichtige Gründe: die Veranstaltungen an der DKU und Assoziation finden zu gleichen Terminen statt. 2012 werden wir unsere Veranstaltungen besser koordinieren.

Im Rahmen dieses Projekts versuchen wir dazu beizutragen, dass die jungen Angehörigen der DMi zu gut ausgebildeten Spezialisten werden und die Belange der DMi sowohl in Kasachstan als auch im Ausland würdig vertreten.

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