Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden AgVDK «Vozroshdenie», Vorsitzender der Gesellschaft der Deutschen in Atyrau “Wiedergeburt” Dumler Alexander Philipovitsch

Alexander Philipovitsch, welches Urteil haben Sie über die vergangene Expertenversammlung in Karaganda?

Für mich persönlich, als regionaler Leader, war die Teilnahme an dem Sachverständigenrat sehr hilfreich.

Wie von den Teilnehmern schon hervorgehoben wurde, WG – das ist die Identität Assoziation! Es ist unmöglich nicht mit dieser Aussage einverstanden zu sein. Meine Teilnahme an dem Rat ist ein Versuch die Situation zu verstehen und somit den Grad des Engagements zu erhöhen, vor allem bei dem "deutschen" Thema. Man sollte jedoch vermehrt den Fokus auf das Endergebnis richten, nicht nur auf das Projekt als selbst.



Kann man von einem großen Resultat nach der Versammlung sprechen?

Ein Resultat gibt es immer! Es ist offensichtlich, dass das Resultat in diesem Fall hoch war. Ethno-kulturelle Arbeit bezieht sich immer auf eine bestimmte ethnische Gruppe, in diesem Fall die "deutsche". Aber das Wort «deutsch» kam weitaus weniger vor, als man es sich wünscht.

Aus meiner Sicht, ist es nicht produktiv viel Zeit in finanzielle Fragen zu investieren. Teilweise ist es wahr, aber meiner Ansicht nach, sollte sich der Rat von Experten primär damit beschäftigen, qualitativ zu sein, um somit ein gutes Ergebnis zu erzielen. Heutzutage ist es eine Herausforderung für uns, das Vertrauen der Bürger mit deutscher Nationalität zu der AgVDK zurück zu gewinnen.

Was sind die pikantesten und aktuellsten Probleme, die es momentan in der Phase der Entwicklung des Verbandes der Deutschen in Kasachstan gibt? Gibt es Wege diese zu lösen?

Bei unserer Arbeit haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und die Ausbildung der Jugend gelegt. Leider entspricht die Arbeit im Jugendbereich, nicht den gewünschten Erwartungen. Hat die Jugend erst mal einen Bestimmten Grad an Bildung erreicht, möchten die Jugendlichen ihre Fähigkeiten nicht nutzen um für die AgVDK zu arbeiten. Aufgrund dessen wird unsere Firmenstruktur nicht vollkommen aufgefüllt und es entstehen Lücken.

Auch zu den Problemen gehörend verweise ich auf einen akzeptierten und stark verankerten Formalismus in unserer Arbeit, der so ein Niveau erreicht hat, dass es Zeit ist unsere natürliche Pedanterie und somit die Liebe zur Ordnung und übertriebener Genauigkeit zu vergessen und neue Wege einzuschlagen.
Eine der Entscheidungen der Organisation der AgVDK betrifft die Veränderungen in der Struktur der ausführender Gewalt und somit eine Veränderungen im wirkenden Bereich.
Man darf damit nicht warten! Die ersten Schritte in diese Richtung können auf der nächsten Tagung der Gründer im April erfolgen.

Was sollte Ihrer Meinung nach mit höchster Priorität behandelt werden, hinsichtlich der Entwicklung des Verbandes der Deutschen in Kasachstan?

Die Priorität war, ist und wird immer bleiben, dass das Interesse an der deutschen ethnischen Gruppe fortbesteht in der Republik Kasachstan. Diese Philosophie zu realisieren schaffen jedoch nur Leute, die damit Erfahrung haben.
Das wichtigste ist, dass wir uns alle daran erinnern, in wessen Namen, für wen und für was wird dieses Ziel verfolgen. Nur so schaffen wir es wieder ein Team zu werden.

übersetzt von Katharina J. Hermann

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0 #1 profile 2018-11-02 18:23
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