Natascha Dubs: „Es ist wichtig mit allen Regionalen Zentren der Deutschen Sprache in Kasachstan zu arbeiten!“

Im akademischen Theater der Nationalen Akademie für Kunst, T.K. Zhurgenova, verteigen Studenten der deutschen Abteilung für „Schauspiel und Regie“ ihre Diplomarbeiten. Die jungen Schauspieler bieten dem Publikum und den Lehrern auf der Bühne die Tragödie „Faust“ (Goethe), die Oper „Vom Ja und Nein“ (Brecht) und das Drama „Karagöz“ (M.Auezov)


Den Anfang der Reihe machte das Drama „Karagöz“ des Bekannten kasachischen Schriftstellers Mukhtar Auezova. Es handelt von einem kasachischen Mädchen, dem es nicht erlaubt wird, ihren Liebsten zu heiraten, mit dem sie aufgewachsen ist. Die zweite Aufführung „kontakt@net“, die dem Lied von Daria Stocker „Nachtblindheit“ nachempfunden wurde, handelt über eine Familie, die aufgrund aktueller Ereignissen den Kontakt zu einander verliert.
Beide Produktionen wurden vom Goethe Institut unterstützt. So konnten hochwertige Kulissen, Kostüme und Videos bereit- und hergestellt werden.
Die Übersetzung des Dramas „Karagöz“ ins Deutsche wurde von Shyryngul Zuha durchgeführt.
Am zweiten Tag wurden Szenen aus der Tragödie „Faust“ von Goethe gezeigt. Das Stück in dieser Form war sehr ungewöhnlich, zuweilen es sich um die erste Produktion in Kasachstan handelt.

Leider wird es eine neue Gruppe von Studenten der deutschen Niederlassung dieses Jahr nicht geben. Laut Natasha Dubs, Leiterin des Kurses, :„Wenn man neue Leute einstellt, dann möglichst sicher und früh, am besten schon ein Jahr vor den Aufnahmeprüfungen an der Nationalen Akademie für Kunst T.K.Zhurgenova. Es ist wichtig mit allen Regionalen Zentren der Deutschen Sprache in Kasachstan zu arbeiten, um sich eine Meinung über das notwendige Personal für das deutsche Schauspielhaus zu bilden. Des Weiteren ist es wichtig der Jugend die Arbeit im Theater zu vermitteln, denn es ist modern und interessant.
Um eine neue Gruppe zu erstellen, müssen die Vorsitzenden der deutschen Unternehmen und Experten mit der Fachrichtung Kultur zusammenkommen und sich beraten. Nach ein bis zwei Jahren ist es dann möglich neue Leute aufzunehmen. Wir müssen Leute finden, die gewillt sind und sich mit ihrem Leben dem Theater widmen wollen.“

 

übersetzt von Katharina J. Hermann

Яндекс.Метрика